„Das Falsche Weiße Stengelbecherchen ist Schuld daran, dass die Eschen so krank sind,“ erklärt Onno und meint damit einen winzigen asiatischen Schlauchpilz, der als Verursacher des europaweiten Eschentriebsterbens gilt. Der 11-jährige aus Wrisbergholzen ist der jüngste Baumbotschafter der NAJU (Naturschutzjugend) Hildesheimer Land. Die Gruppe macht sich für die 160 Jahre alte Eschenallee auf der Wernershöhe bei Wrisbergholzen stark.

„Man kann gegen die Krankheit nichts machen“, weiß der 16-jährige Finn aus Almstedt, „aber ich hoffe, die Natur bringt irgendwann resistente Eschen hervor und die Baumart überlebt.“ Und Simon, 12 Jahre, aus Hildesheim ergänzt: „Darum wollen wir die Eschenallee pflegen und dabei jede Menge Spaß haben.“ Die Baumbotschafter um Gruppenleiter Andreas Kaether (NAJU) und Dirk Becker von der ErlebnisAkademie im Verein „Kulturherberge Wernershöhe“ hatten Naturinteressierte jeden Alters zum Mitmachen eingeladen. Am Samstag, 3. März 2018, zwischen 9 und 16 Uhr ging es unter dem Motto „Rettet die Eschenallee!“ darum, die Bäume im Bodenbereich freizuschneiden, Totholz zur Gefahrenabwehr mittels Seilklettertechnik zu entfernen und ein Baumkataster vorzubereiten. Bei Stockbrot und Bratwurst stärkten sich die Helfer mittags am Lagerfeuer. 

Die nächsten Termine:

Sonntag, 17. Juni 2018: Erstellen eines Baumkatasters für die Eschenallee

  Treffpunkt: Kulturherberge, Wernershöhe 2, 31079 Wrisbergholzen.

Samstag, 20. Oktober 2018: Pflegearbeiten in der Eschenallee

  Treffpunkt: Kulturherberge, Wernershöhe 2, 31079 Wrisbergholzen.

Montag, 14. November 2018: Themenabend Eschenallee im NABU-Büro

  Treffpunkt: NABU-Büro Hildesheim, Dingworthstr. 38

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